Lockenstab
Insider-Tipps von Sascha Breuer

Nicht alle Kämme und Bürsten sollte man über einen Kamm scheren, denn auch hier gibt es natürlich für jedes Haar die richtigen Produkte.

Bürste und Kämme richtig verwenden

Beim Ausbürsten oder Kämmen nach der Haarwäsche immer erst die Haarenden bearbeiten und Haare festhalten. Das nimmt die Spannung und verhindert, dass Haare ausreißen.
Benutzen Sie Kamm und Bürste auch mal zum Verteilen von Stylingmousse. Das Mousse dazu mit einem grobzinkigem Kamm oder einer Bürste von der Hand aufnehmen und ins handtuchtrockene Haar einkämmen. Das bringt das Mousse vor allem in die Ansätze, wo später das Volumen entstehen soll.

Auf Qualität achten!

Haare lieben qualitativ hochwertige Bürsten mit einer Mischung aus Natur- und Nylonborsten, weil sie die Struktur glätten und entknoten. Bitte meiden Sie scharfkantige Bürsten, denn sie schädigen die Haarstruktur! Außerdem wichtig: Halten Sie Kämme und Bürsten sauber, denn neben Haaren lagern sich hier auch Stylingprodukte ab.

Die Rundbürste

Je größer sie ist, desto mehr Volumen bringt sie ins Haar! Die Bürste sollte so groß sein, dass die gesamte Haarlänge einmal herumgewickelt werden kann (gilt natürlich nicht für ultralanges Haar). Vermeiden Sie Bürsten mit Nylonkügelchen an den Enden, denn sie verfangen sich leicht im Haar!

Die Skelettbürste

Sie ist ideal für Kurzhaarfrisuren, gibt Volumen und verhindert einen allzu rund geföhnten Charakter.

Die flache Bürste

Ein Muss für langes Haar, weil sie sich nicht so leicht verheddert.

Kämme

Am besten für Haar und Kopfhaut sind

  • handgesägte Kämme aus Horn
  • Kämme aus Hartgummi
  • Kämme aus Holz ohne scharfe Kante
Grobzinkige Kämme sind vor allem für Locken da, weil die Lockenstruktur erhalten bleibt. Stielkämme braucht man zum Toupieren, Scheitelziehen und für Feinarbeiten wie Ponyordnen oder Flächenglätten.