Nicht alle Kämme und Bürsten sollte man über einen Kamm
scheren, denn auch hier gibt es natürlich für jedes Haar die
richtigen Produkte.
Bürste und Kämme richtig verwenden
Beim Ausbürsten oder Kämmen nach der Haarwäsche immer
erst die Haarenden bearbeiten und Haare festhalten. Das nimmt
die Spannung und verhindert, dass Haare ausreißen.
Benutzen Sie Kamm und Bürste auch mal zum Verteilen von
Stylingmousse. Das Mousse dazu mit einem grobzinkigem Kamm
oder einer Bürste von der Hand aufnehmen und ins
handtuchtrockene Haar einkämmen. Das bringt das Mousse vor
allem in die Ansätze, wo später das Volumen entstehen soll.
Auf Qualität achten!
Haare lieben qualitativ hochwertige Bürsten mit einer Mischung
aus Natur- und Nylonborsten, weil sie die Struktur glätten und
entknoten. Bitte meiden Sie scharfkantige Bürsten, denn sie
schädigen die Haarstruktur! Außerdem wichtig: Halten Sie
Kämme und Bürsten sauber, denn neben Haaren lagern sich hier
auch Stylingprodukte ab.
Die Rundbürste
Je größer sie ist, desto mehr Volumen bringt sie ins Haar! Die
Bürste sollte so groß sein, dass die gesamte Haarlänge einmal
herumgewickelt werden kann (gilt natürlich nicht für ultralanges
Haar). Vermeiden Sie Bürsten mit Nylonkügelchen an den Enden,
denn sie verfangen sich leicht im Haar!
Die Skelettbürste
Sie ist ideal für Kurzhaarfrisuren, gibt Volumen und verhindert
einen allzu rund geföhnten Charakter.
Die flache Bürste
Ein Muss für langes Haar, weil sie sich nicht so leicht verheddert.
Kämme
Am besten für Haar und Kopfhaut sind
- handgesägte Kämme aus Horn
- Kämme aus Hartgummi
- Kämme aus Holz ohne scharfe Kante
Grobzinkige Kämme sind vor allem für Locken da, weil die
Lockenstruktur erhalten bleibt. Stielkämme braucht man zum
Toupieren, Scheitelziehen und für Feinarbeiten wie Ponyordnen
oder Flächenglätten.